Fragen zum Thema:

Zum Thema Milchprodukte gibt es viele Fragen – unser Milchmädchen hat uns diese zu den Themen Unternehmen, Bio, Produktion und Produkte gestellt. Unsere Antworten erfahren Sie mit einem Klick auf die Frage.

  • 1)
    Ist Bio-Milch gesünder?
  • 2)
    Welche Auflagen gibt es, damit man sich Bioproduzent nennen darf?
  • 3)
    Was genau macht den Unterschied zu „normaler“ Milch aus und woran erkennt man ihn?
  • 4)
    Wie viel Prozent „bio“ muss in Österreich in Bio-Produkten stecken?

Ist Bio-Milch gesünder?

Besser bio Antwortet:

Der Gesetzgeber gestattet uns leider nicht, darüber irgendetwas zu sagen, aber so viel darf doch verraten werden: In Bio-Milchprodukten stecken weder Chemikalien, Gentechnik oder künstliche Düngemittel noch synthetische Zusatzmittel, Geschmacksverstärker oder Konservierungsmittel. Das sagt doch eigentlich schon eine ganze Menge aus, oder?

Welche Auflagen gibt es, damit man sich Bioproduzent nennen darf?

Besser bio Antwortet:

Von Anfang an muss der ökologische Kreislauf erhalten bleiben, was schon beim Boden beginnt. Es dürfen hier keine Fremdenergien als Dünger oder Spritzmittel verwendet werden. Was der Boden kann, das kann er, und was nicht, das eben nicht. Nur so bleibt er dauerhaft nutzbar. Zudem ist eine artgerechte Haltung der Tiere verpflichtend. Aus diesen beiden Grundsätzen ergibt sich eine an den ökologischen Kreislauf angepasste Nutzung von natürlichen Ressourcen.  Um das zu gewährleisten, schreibt die europäische Bio-Verordnung vor, dass die Art der Produktion und der Warenfluss ständig kontrolliert werden müssen. Angefangen beim Bauern über die Verarbeitungsbetriebe bis hin zum Handel bzw. zur Gastronomie. Der gesamte Durchlauf der Produkte muss komplett nachvollziehbar sein.

Was genau macht den Unterschied zu „normaler“ Milch aus und woran erkennt man ihn?

Besser bio Antwortet:

Ein Unterschied ist leider mit den Augen nicht zu erkennen, aber mit einem anderen Sinn kann man ihn doch wahrnehmen (und der ist in diesem Fall auch viel wichtiger): mit dem Geschmackssinn.  Zudem ist der Gehalt an Vitamin B2 in Bio-Milch höher als in „gewöhnlicher“ Milch. Ein dritter wichtiger Unterschied ist, dass Bio-Konsumenten ein gutes Gewissen haben können, weil sie einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des natürlichen Gleichgewichtes leisten.

Wie viel Prozent „bio“ muss in Österreich in Bio-Produkten stecken?

Besser bio Antwortet:

Laut der europäischen Bioverordnung ist ein Anteil von mindestens 95 % der Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft vorgeschrieben, damit das Produkt die Bio-Kennzeichnung erhält. Der Bio-Molkerei Lembach ist die Einhaltung der Richtlinien äußerst wichtig und sie legt deshalb noch eins drauf: 100 % Bio-Zutaten und 100 % Bio-Futter für die Tiere. Die Kontrollen sind sehr streng. Mindestens einmal im Jahr werden Produktion und Verarbeitung jedes Bio-Unternehmens unangemeldet kontrolliert. Sollte irgendetwas dabei nicht den Richtlinien entsprechen, kann das sehr schnell zu einer Aberkennung des Bio-Status führen.